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Bis Ende 2012 galten für Kinofilme unterschiedliche kantonale Regelungen in Bezug auf das Zutrittsalter zu Filmen. Der  Aufwand für die Kantone und die Branche ist hoch und das Resultat -  kantonal abweichende Zutrittsalter – wird von einer zunehmend mobilen Bevölkerung kaum mehr verstanden.

Die Konferenz der Kantonalen Justiz- und Polizeidirektorinnen und -direktoren (KKJPD), die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK), der Schweizerische Verband für Kino und Filmverleih (ProCinema) und der Schweizerische Video-Verband (SVV) haben mit der „Vereinbarung über eine schweizerische Kommission Jugendschutz im Film“ die Grundlage für eine schweizweite Alterseinstufung gelegt.

Ab dem 1. Januar 2013 werden alle Filme schweizweit eine Altersempfehlung aufweisen, welche sich entweder an der Altersempfehlung von FSK (Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft) orientiert oder von der Kommission Jugendschutz im Film vergeben wird. Diese Kommission empfiehlt für die Kantone, die Branche, die Eltern, sowie Lehr- und Fachpersonen die Alterseinstufung  für öffentliche Filmvorführungen und Bildtonträger.

Die Kantone Tessin und Zürich nehmen am nationalen Prozess nicht teil.

 

„In der kleinräumigen Schweiz ist es unsinnig, wenn jeder Kanton seine eigenen Altersfreigaben für Filme bestimmt. Ich bin froh, konnten wir einen interkantonalen Konsens finden, der Eltern, Kindern und Jugendlichen mehr Sicherheit geben wird“.
Marc Flückiger, Präsident der Kommission Jugendschutz im Film